FAQ

Ein komplexes Tool wie EcoTransIT World erzeugt neben Antworten auch Fragen. Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.
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  • EcoTransIT World ist ein flexibles Tool für komplexe Berechnungen und unterstützt Unternehmen, Emissionen und Energieverbrauch beliebiger weltweiter intermodaler Transporte zu berechnen und zu optimieren.. Die Software ist für das GLEC Framework vom Smart Freight Centre akkreditiert und erfüllt die Maßgaben der EN 16258 und des GHG-Protokolls (Corporate Standard). ETW ermöglicht die Berechnung kompletter Transportketten über alle Verkehrsträger (LKW, Zug, Seeschiff, Binnenschiff, Flugzeug) einschließlich Transshipments / Warehousing weltweit auf Basis einer wissenschaftlichen und neutralen Methodik.

    • Intermodal: ETW kann beliebige Transportketten mit verschiedenen Verkehrsträgern berechnen.
    • Global: ETW ermöglicht dem Anwender, die Umweltauswirkungen auch komplexer globaler Lieferketten zu berechnen.
    • Routing: Für jeden Verkehrsträger ist ein weltweites eigenes Netz (Straße, Schiene, Binnenverkehrswasserstraßen, maritimes Seenetz, Flugnetz) hinterlegt. Dabei ermöglicht die große Menge an GIS-Daten ein genaues Routing, welches sogar transportspezifische Begebenheiten berücksichtigt, wie z. B. Fähren bei Lkw, Elektrifizierung bei Bahnen, Emissions-Sondergebiete (ECA-Gebiete) bei Seeschiffen.
    • Flexibilität: Die von ETW angebotenen Business Solutions erlauben sowohl die sofortige Nutzung der standardisierten Schnittstellen als auch maßgeschneiderte individuelle Lösungen gemäß den Anforderungen des Kunden.
    • Einfache Handhabung, da bereits mit wenigen Grunddaten wie Bruttogewicht (in t, kg, t/TEU für Containertransporte), Start- und Zielpunkt und Verkehrsträger eine Emissionsberechnung erfolgen kann. Diese Berechnung kann durch weitere Angaben präzisiert und individualisiert werden.
    • Aktuell: ETW wird kontinuierlich weiterentwickelt und regelmäßig an den neuesten Stand der Technik angepasst.
    • Normkonform: ETW ist für das GLEC Framework akkreditiert und konform zur EN 16258 sowie GHG-Protokoll (Corporate Standard).
  • Der Einsatz von ETW verringert nicht automatisch die Emissionen, jedoch unterstützt es Unternehmen dies zu tun, weil es Emissionen und Energieverbrauch transparent macht. Der Anwender ist damit in der Lage, Transporte auch aus Umweltgesichtspunkten zu optimieren.  You can only manage what you can measure!

  • Zur Berechnung werden nur wenige Basiskriterien benötigt: Bruttogewicht (Tonnen, TEU, Tonnen pro TEU), Start- und Zielort sowie den oder die zugehörigen Verkehrsträger. Um die Berechnungsgenauigkeit zu erhöhen, sind zusätzliche Transportparameter definierbar, wie z.B. der Fahrzeugtyp, die Treibstoffart, der Beladungsgrad oder die Emissionsklasse. Nicht festgelegte Parameter werden mit den ETW Standardwerten belegt.

  • In ETW sind über 12 Millionen Postleitzahlen, mehr als 98.000 UN/LOCODEs, über 9.000 IATA-Codes und etwa eine Millionen Städtenamen hinterlegt. Es wird sehr viel unternommen, um die GIS-Datenqualität in ETW hoch zu halten. Dafür werden kontinuierlich fehlende Orte hinzugefügt. Zudem wurde im Rahmen der Business Solutions eine eigene Schnittstelle namens LocationEditor den Kunden zur Verfügung gestellt. Der LocationEditor wurde entwickelt, um ETW-Nutzern das unmittelbare Hinzufügen von kundenspezifischen Orten zu ermöglichen, die bis dahin nicht im System vorhanden waren.

  • Als Verkehrsträger stehen in ETW alle gängigen Lkw-Typen, Zugtypen, Seeschiffe inkl. RoRo-Schiffe/Fähren, Binnenschiffe und Flugzeuge zur Verfügung. Diese können zur Berechnung auf beliebigen Routen frei intermodal kombiniert werden.

  • ETW berechnet für jedes Transportsegment:

    • Energieverbrauch
    • Treibhausgase (THG) als CO2 und CO2e
    • Stickstoffoxide (NOX)
    • Schwefeloxide (SOX)
    • Nicht-Methan Kohlenwasserstoffe (NMHC)
    • Feinstaub als PM10
    • Distanzen/detaillierte Routinginformationen

    jeweils als Well-To-Tank (WTT) und Tank-To-Wheel (TTW). Je nach Schnittstelle ist es möglich, die Ergebnisse auch per Land und/oder Verkehrsträger gesplittet auszugeben. Darüber kann die geroutete Strecke im KML-Format ausgegeben werden.

  • Die Berechnung des Energieverbrauchs und der Emissionen erfolgt in nachstehenden Schritten:

    • Ermittlung der Streckeninformationen über den ETW internen Routingalgorithmus
    • Unterteilung der Strecke in relevante Abschnitte in denen sich ein Berechnungsparameter, wie z. B. die Straßenkategorie oder der Strommix verschiedener Länder ändert.
    • Ermittlung des Basis-Emissionsparameters auf Basis der Abschnittscharakteristik und der Transportbeschreibung (zum Beispiel Fahrzeug- und Emissionsklasse, Traktionsart/ Treibstoff, Landestopographie, …)
    • Ermittlung des Energiebedarfs und der Emissionen über eine entsprechende Berechnungsformel auf Basis des Frachtguts, des Basis-Emissionsfaktors, der Streckenlänge, der Frachtallokation, des Ladefaktors und Leerfahrtenanteils je relevanten Abschnitts
    • Die Summe aller relevanten Abschnitte ergibt die Gesamtemissionen des Transports

    Die Treibhausgase (CO2, und CO2e) werden auf Basis des Kraftstoffverbrauchs ermittelt. Dafür wurden in ETW alle gängigen Treibstoffarten hinterlegt inklusive der Bio-Beimischungen je Land. Die Berechnung der Luftschadstoffe ist abhängig vom Fahrzeug und dessen technischer Eigenschaften wie zum Beispiel dem Katalysator beziehungsweise der Emissionsklasse. Da diese Berechnung ungleich komplexer als die Berechnung der Treibhausgase ist, haben nur wenige Emissionsrechner die Berechnung von Luftschadstoffen integriert. ETW berechnet Treibhausgase und Luftschadstoffe für alle Verkehrsträger global gleichermaßen. Das ist weltweit einzigartig! ETW berücksichtigt auch die Vorketten, welche als Well-To-Tank (WTT) bezeichnet werden: Bevor ein Fahrzeug Treibstoff/Elektrizität verbrauchen kann, sind einige vorgelagerte Prozesse notwendig. Dazu gehört die Förderung, Bereitstellung, Herstellung und Lieferung des Energieträgers. Bei einer Berechnung nach der EN 16258 ist die Berücksichtigung der WTT-Emissionen verpflichtend und daher selbstverständlich umfassend in ETW integriert. Die komplette Methodik von ETW ist mittels eines ausführlichen Methodikberichts auf der ETW-Webseite veröffentlicht (englischsprachig).

  • Die Zielgruppen von ETW sind breitgefächert:

    • Logistikdienstleister (LSP),
    • Frachtführer (Carrier),
    • Produzierendes Gewerbe/Verlader (Shipper),
    • Softwareprovider oder Consultingunternehmen,
    • Organisationen und weitere.

    Aufgrund der Unternehmensaufgaben war bisher ETW insbesondere für LSP mit vielen Subunternehmern von Vorteil, weil mit ETW auch die Scope 3-Emissionen für Vor- und Nachläufe einfach und genau berechnet werden können.

  • Die Angabe von Umweltauswirkungen und Emissionsdaten wird von vielen Beteiligten des internationalen Warenverkehrs eingefordert oder im Rahmen der unternehmerischen Transparenz selbst auferlegt. Ab einer bestimmten Unternehmensgröße muss in vielen Ländern ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt werden, in dem auch Angaben zu Emissionen gefordert werden. Zudem gibt es in Frankreich gesetzliche Vorgaben, dass die Emissionswerte und der Energieverbrauch bei einem Transport angegeben werden müssen. Auch interessieren sich immer mehr Verbraucher für Nachhaltigkeit und somit wird Umweltschutz beim Transport wichtiger. Aber auch aus ökonomischen Gründen kann es sich lohnen: Wenn ein Verkehr umweltfreundlich gestaltet wird, spart man Treibstoff und CO2 und somit auch Geld ein. Die Ergebnisse von ETW werden bereits von vielen Unternehmen für Nachhaltigkeitsberichte, Unternehmensentscheidungen oder für die eigene Unternehmenskommunikation genutzt.

  • Grundsätzlich sind für die Berechnung ein Start- und Zielort, das Bruttogewicht und der Verkehrsträger ausreichend. Sämtliche weitere Annahmen werden dann auf Basis von Standardwerten, welche von unseren wissenschaftlichen Partnern ifeu, INFRAS und Fraunhofer IML ermittelt wurden, ergänzt und beim Berechnungsergebnis detailliert ausgegeben. Diese Standardwerte können natürlich mit kundenspezifischen Annahmen ergänzt oder ersetzt werden. Dabei gilt: Je detaillierter die Transportinformationen, desto genauer die Berechnungsergebnisse. Deshalb ist es ratsam, so viele Transportinformationen wie möglich bei der Berechnung zu berücksichtigen. Im Rahmen der Business Solutions beraten wir Unternehmen, welche Informationen einen großen Einfluss auf ein genaueres Ergebnis haben und welche eine untergeordnete Rolle spielen (z. B. Lkw-Emissionsklassen, wenn nur die CO2-Emissionen berechnet werden sollen).

  • Die EcoTransIT World Initiative (EWI) arbeitet eng mit unabhängigen Umweltinstituten (ifeu, INFRAS und Fraunhofer IML) zusammen. Die Berechnungsalgorithmen von ETW werden vor jedem Release von unseren wissenschaftlichen Partnern ifeu und INFRAS validiert. Die richtige Anwendung der methodischen Vorgaben ist im Rahmen einer „Methodology Confirmation“ von den Instituten schriftlich bestätigt.

    Derzeit gibt es noch keine Möglichkeit, ein Tool für die Berechnung der Umweltemissionen von weltweiten Transportketten zertifizieren zu lassen. Jedoch wird intensiv an einem internationalen Standard gearbeitet (ISO 14083). Wissenschaftliche Partner von EcoTransIT  begleiten diesen Prozeß, ebenso wie einige Mitglieder der EWI. Die Veröffentlichung dieses Standards ist für Oktober 2022 geplant.

    Innerhalb IVE wurden die Prozesse bezüglich ETW nach dem internationalen Standard ISAE 3402 zertifiziert.

  • Während die Nutzung des kostenlosen Emissionsrechners auf der ETW Webseite nicht die volle Bandbreite des Tools abdeckt und außerdem mit viel händischem Aufwand versehen ist, ermöglichen die professionellen Schnittstellen der Business Solutions die automatische Berechnung tausender Transporte. Damit richten sich die Business Solutions primär an Unternehmen, welche viele Transporte beziehungsweise Sendungsdaten automatisiert berechnen wollen. Die Berechnungen der Umweltauswirkungen können dann automatisch und viel komfortabler durchgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie hier…

  • Die Business Solutions sind für die Unternehmen perfekt geeignet, die viele Transporte/Sendungsdaten automatisiert berechnen möchten. Da diese dann nicht mehr händisch eingegeben werden müssen, spart der Einsatz der Business Solutions viel Zeit. Durch die Nutzung der modernen Schnittstellen ist im Grunde jeder Anwendungsfall skalierbar realisierbar, egal ob für Unternehmens- oder Einzelkundenberichte, Benchmarks oder Analyseberechnungen.

  • ETW ist sehr schnell für Unternehmen einsetzbar. Die Nutzung der Onlinebilanzierung auf der Webseite ist für einzelne Transportberechnungen kostenlos, solange die Ergebnisse mit einem entsprechenden Hinweis versehen werden. Die Business Solutions bieten professionellen Nutzern die Möglichkeit, automatisiert eine große Anzahl von Transporten direkt und ohne manuelle Eingabe berechnen zu lassen. Es existieren bereits ausgereifte standardisierte Schnittstellen. Welche Schnittstelle am besten zu einem Unternehmen passt und wie man diese nutzen kann, lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch/Webmeeting abstimmen. Kontaktieren Sie uns am besten per E-Mail.

  • Entweder werden die Daten über einen XML Webservice (WSDL) oder über einen Online-Upload im CSV-Dateiformat übertragen. Eine weitere Möglichkeit, ETW zu nutzen, ist die Einbindung in die kundeneigene Webseite. Dabei gibt es die Möglichkeit, die Seite als iFrame oder über den SOAP-XML Webservice einzubinden.

  • Die jährlichen Lizenzgebühren sind abhängig von der Lizenzart; sie beinhalten den Support und die Bereitstellung eines Servers und erlauben danach die unbegrenzte Nutzung aller Schnittstellen. Hinzu kommen einmalige Kosten für die Bereitstellung (Hardware und Setup), Consulting sowie die genutzten Softwarepakete. Welche Lizenz die ideale Lösung für ein Unternehmen ist und wie man diese nutzen kann, lässt sich am besten in einem Gespräch (Webmeeting) abstimmen. Kontaktieren Sie uns dafür einfach per E-Mail.

  • EcoTransIT bietet unterschiedliche Lösungen für Nutzer, die jeweils den individuellen kundenspezifischen Anforderungen angepasst werden können:

    • Standard User License: Die Lösung für Kalkulationen von in Eigenregie durchgeführten Transporten. Die jährliche Lizenzgebühr ist abhängig vom Umsatz des Unternehmens.
    • Shared License: Anwendbar für Kalkulationen, die im Auftrag Dritter durchgeführt werden. In diesem Falle ergibt sich die jährliche Lizenzgebühr aus der Anzahl der durchgeführten Berechnungen.
    • Calculation Service: Ausführung von Kalkulationen für Verlader und Transportunternehmen auf Basis deren Transportlisten. Für diese Variante entfällt die jährliche Lizenzgebühr; die Kosten werden nach Aufwand berechnet.
  • Die Anzahl der Transportanfragen, die in einem Zeitintervall verarbeitet werden können, sind von folgenden Faktoren abhängig:

    • Art des Transports (ein Transport mit Vor- und Nachlauf inklusive Transferpunktanalyse benötigt mehr Rechenzeit als ein einfacher Transport von A nach B)
    • Performance der Hardware
    • verwendete Schnittstelle und deren korrekten Nutzung

    Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Anfrage in 0,001 bis 30 Sekunden bearbeitet werden kann. Die Bearbeitungszeit ist abhängig von der Komplexität der Anfrage. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit liegt bei 0,2 – 0,3 Sekunden pro Rechnung. Die Zahlen gelten je Server. Indem die Serverzahl skaliert wird, lässt sich diese Anzahl weiter erhöhen.

  • Mit Hilfe des Moduls LogViewer können Unternehmen eine Qualitätsanalyse für ihre Berechnungen durchführen. Im LogViewer sind die Anzahl der Berechnungen, die Berechnungsdauer je Transport, die genutzten Transportarten sowie ausführliche Informationen über fehlgeschlagene Berechnungen enthalten. Somit erhält der Nutzer ein genaues Bild über die Performance der Schnittstelle. Der Nutzer des LogViewers kann sich individuelle Filteransichten erstellen und diese in frei definierbaren Zeiträumen automatisch als Bericht per E-Mail zusenden lassen. Zusammen mit dem LocationEditor können so gezielt Probleme bei Berechnungen identifiziert und direkt verbessert werden.

  • Jede Lizenz enthält eine Abgabe für die Betreuung des Servers und den Nutzersupport. Die restlichen Einnahmen aus den Lizenzkosten werden dem EWI (EcoTransIT World Initiative) Budget gutgeschrieben. EWI entscheidet über die Verwendung der Mittel. Nachstehend einige Beispiele:

    • Kontinuierliche Weiterentwicklung der Methodik durch ifeu, INFRAS oder Fraunhofer IML
    • Update der bestehenden Methodiken bei erneuerten Quellen, wie z. B. HBEFA oder IMO-Report
    • Betrieb der öffentlichen Server, wie zum Beispiel der Website
    • GIS-Daten, wie der weltweite Postleitzahlenlayer oder das europäische Straßennetz
    • OAG-Flugfahrpläne
    • Marketingmaßnahmen

    Dieses mit jedem neuen Kunden anwachsende Budget stellt sicher, dass ETW ständig aktualisiert und erweitert wird und somit stets auf dem Stand der aktuellen Technik ist.

  • Die Datensicherheit ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir umfassende Sicherheitsmaßnahmen aufgebaut um zu verhindern, dass unternehmensspezifische Daten an Dritte oder an andere Nutzer der Business Solutions gelangen. Exemplarisch sind folgende Maßnahmen zu nennen:

      • Anfragen an unsere Schnittstellen werden verschlüsselt über SFTP oder https übermittelt
      • Sämtliche Server sind über eine doppelte Firewall gesichert
      • Unternehmensdaten werden in separaten Datenbanken auf unternehmenseigenen Servern gespeichert

    Sollten diese Standards einem Nutzer nicht ausreichen, so gibt es zudem die Möglichkeit, einen Server direkt im Rechenzentrum des Unternehmens zu installieren und somit hinter der unternehmenseigenen Firewall vor Angriffen zu schützen.

     

  • Die Business Solutions werden als Software-as-a-Service angeboten. Daher gibt es außer einer Internetverbindung keine weiteren Anforderungen, um ETW zu nutzen.

  • Seit 2012 steht hinter ETW die EWI. Die Mitglieder der EWI sind Nutzer von ETW, die dieses Tool nicht nur nutzen, sondern auch weiterentwickeln wollen. User der ETW Business Solutions (Lizenznehmer) sind eingeladen, bei EWI mitzuwirken. Die Mitglieder der EWI kommen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen und bestehen aus Logistikdienstleistern (LSP), Transporteuren (Carrier), Produzierendem Gewerbe/Verlader (Shipper) und anderen Organisationen. Obwohl sich auch Wettbewerber unter den Mitgliedern befinden, geht es hier doch allen nur um ein Ziel: Ein Tool weiterzuentwickeln, mit dem transparent, fair, genau und vergleichbar Emissions- und Energieberechnungen für Frachtverkehre durchgeführt werden können. Die EWI Governance Rules regeln u.a. die Art der Kommunikation sowie Abstimmungsprozesse. Darüber hinaus enthalten die Governance Rules klare Regeln zur Vermeidung von Absprachen oder Kartellen (Antitrust). Jedes EWI-Mitglied ist zur Unterzeichnung und Einhaltung der Governance Rules verpflichtet. In den letzten Jahren sind immer mehr Nutzer von ETW dazugekommen, welche sich ebenfalls in der EWI engagieren. Jedes neue Mitglied bringt neben Know-how auch immer eine eigene Sicht mit. Das ist es, was die EWI so besonders macht: Es geht nicht um einen einzelnen Verkehrsträger oder ein Unternehmen, sondern umfassend um den Sektor weltweit.

  • Die EWI ist eine unabhängige industriegetriebene Plattform für Carrier, Logistikdienstleister und Verlader, die Nutzer der Business Solutions sind. EWI hat sich zum Ziel gesetzt, die Methodik zur Ermittlung der Emissionen im weltweiten Transportsektor kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu harmonisieren und somit das ETW Berechnungstool zum global anerkannten Werkzeug zu machen. Darüber hinaus kooperiert EWI mit anderen Initiativen und Organisationen, wissenschaftlichen Instituten und NGOs, um die Berechnungsmethodik des CO2-Fußabdrucks und weitere Umweltauswirkungen im internationalen Warentransport zu harmonisieren.

  • Mitglieder der EWI tauschen sich regelmäßig in Webmeetings  aus und einmal jährlich physisch. Wesentliche Funktionen der EWI sind z. B.

    • Wahl des EWI Steering Committee (alle 2 Jahre)
    • Verwendung und Abnahme des EWI Budgets
    • Informationen zu methodischen und generellen Weiterentwicklungen von ETW, insbesondere der Business Solutions
    • Entscheidung bezüglich Mitgliedschaft in der EWI.

    Innerhalb der EWI gibt es darüber hinaus die Methodikgruppe, welche im kleinen Rahmen in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Partnern die anstehenden methodischen Anpassungen bespricht und abstimmt. Bei Bedarf werden weitere Arbeitsgruppen gebildet, die sich speziellen Themenblöcken widmen.

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Berechnungsmethodik

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Die Knowledge Base enthält wertvolle Information über EcoTransIT World im Allgemeinen und dessen Methodik in Form von FAQ, Glossar und Downloads.
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Also in 2020 we developed new features and updated the sources of our methodology. Find here an overview.
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